Der Schwedenfrieden – ein Haus mit Geschichte.
Fast 200 Jahre Geschichte verewigen sich hier in den alten Mauern des Schwedenfriedens. Im Jahr 1825 wurde der Grundstein für das Haupthaus gelegt, bis zum Jahre 2009 wurden der Stadt Bielefeld zahlreiche Bauanträge vorgelegt, es wurde also im Laufe der Jahre viel verändert.
Die gastronomische Geschichte begann 1924, als der Fabrikarbeiter Hermann Röding, der in den ersten Krisenjahren nach dem Krieg seinen Arbeitsplatz verloren hat, beantragte, vorbeiziehenden Wanderern alkoholfreie Erfrischungen anbieten zu dürfen, um seine 4-köpfige Familie zu ernähren. 1927 beantragte er dann auch die Konzession für den Ausschank alkoholischer Getränke.
Ebenfalls Ende der 20er Jahre eröffneten Herrmann und Wilhelmine Röding dazu eine kleine Sommerfrische; in vier Zimmern fanden sechs Feriengäste Platz. 1937 wurde das Angebot auf Flaschenbier erweitert. Es folgte der 2. Weltkrieg, an Gastronomie war nicht zu denken. Eine Wiedereröffnung erfolgte nach dem 2. Weltkrieg. Der wirtschaftliche Durchbruch kam mit Erteilung der Vollkonzession im Jahr 1953 - schon vier Jahre später wurde der Anbau mit Sonnenterrasse abgeschlossen. Nachdem die Nachkommen der Rödings den gastronomischen Betrieb übernommen haben, lies der Erfolg des Hauses stark nach. Hinzu verfiel das Haus in den letzten Jahren zunehmend. Nachdem der Betrieb im Jahr 2002 stillgelegt wurde, fand das Haus im Jahr 2006 einen neuen Besitzer, der wiederum das Haus im Jahr 2008 an seine jetzigen Eigentümer, Volker & Anja Skopp, veräußert hat. Seit Anfang 2010 betreibt Anja Skopp nun nach umfangreichen Renovierungsarbeiten den Schwedenfrieden als Restaurant und ebenso als Hotel.
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